01.04.2020

IN PLANUNG: NEUBAU PFARR- UND JUGENDHEIM RÖTZ

Um nach Abbruch die entstandene Lücke zu schließen, ist ein zweistöckiger Baukörper vorgesehen, der die historische Straßenflucht neu besetzt. Zudem nimmt der Neubau das vorherrschende Walmdach als oberen Gebäudeabschluss auf. Eine klassische, verputzte Lochfassade mit stehenden Fensterformaten orientiert sich an den denkmalgeschützten Nachbargebäuden.



Um die nach dem Abbruch des Bestandsgebäudes „Pfarrstraße 12“ entstandene Lücke zu schließen, ist hier ein zweistöckiger Baukörper vorgesehen, der die historische Straßenflucht neu besetzt. Er gleicht sich durch ähnliche Proportionen wie die Umgebungsgebäude dem Kontext an. Zudem nimmt der Neubau das vorherrschende Walmdach als oberen Gebäudeabschluss auf. Eine klassische, verputzte Lochfassade mit stehenden Fensterformaten orientiert sich an den denkmalgeschützten Nachbargebäuden.
Ein hinterer, einstöckiger Gebäudeteil springt in der Fassade zurück und nimmt sich von der städtebaulichen Geste und der klaren Form des als
Solitär wirkenden Hauptbaukörpers mit seinem Walmdach zurück.
Unterstrichen wird dies durch die Verschalung mit Holzleisten. Großformatige Fensterformate sollen in diesem Gebäudeteil erlaubt sein.
Die Materialität der Fassade wird in der Konstruktion des Neubaus weitergeführt. Der zweistöckige Gebäudeteil ist als Massivbau in Ziegel und Beton angedacht, während der Pfarrsaal in Holzbauweise errichtet wird. Diese Materialität soll im Innenraum sichtbar bleiben.

Erschlossen wird das Gebäude von der Nordseite. Ein breiter Erschließungsraum, mit Windfang, Treppen, Aufzug, Foyer und Garderobe bildet die Mitte des Gebäudes. Von hier lassen sich alle weiteren Räume erschließen, sowie auch der Pfarrgarten. An der Südfassade gliedern sich die Sanitärräume, Teeküche und Technikraum. An der Nordseite, im einstöckigen Gebäudeteil befindet sich der Pfarrsaal mit Stuhllager.
Im Obergeschoss sind 4 Gruppenräume angedacht in unterschiedlichen Größen (circa 14 m², 21 m², 28 m² und 29 m²). Ausreichend Stellflächen für Einbauschränke stellen den Stauraum für alle Nutzergruppen sicher.

Der Dachstuhl wird als Sichtdachstuhl ausgeführt. Drei Dachfenster auf der Nordseite des Daches bringen diffuses Licht in den Treppenraum bis in das Erdgeschoss. Das Obergeschoss kann sowohl mit Aufzug, als auch über die einläufige Treppe erreicht werden.
 

Gebäudetyp:Veranstaltungsgebäude
Standort:Rötz
Bauherr:Kirchenstiftung St.Martin Rötz
Leistung:Bauvoranfrage, Machbarkeitsstudie