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BESTE BAUZEICHNERIN DER OBERPFALZ

Großen Grund zur Freude hatte man in den vergangenen Tagen im Architekturbüro Steidl in Neunburg vorm Wald. Als beste Bauzeichnerin der Oberpfalz erhielt Sandra Rohrmüller und das Architekturbüro als Ausbildungsbetrieb Auszeichnungen.

In einem festlichen Rahmen wurden an der Europaberufsschule zunächst Staatspreise der Regierung, Preise der Industrie- und Handelskammer Regensburg für Oberpfalz / Kelheim und der Kreishandwerkerschaft sowie der Stadt Weiden an die besten 20 unter den mehr als 900 Absolventen des abgelaufenen Schuljahres 2016/2017 übergeben. Alle Preisträger hatten mit einem Notendurchschnitt von 1,0 bis 1,2 abgeschnitten. Als beste Bauzeichnerin wurde Sandra Rohrmüller aus Lixendöfering mit einem der fünf vergebenen Staatspreisen geehrt.

In einem weiteren Festakt in der Regensburger Continental-Arena wurde Sandra Rohrmüller und weitere vergangene Woche von IHK-Vizepräsident Stefan Rödl und der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer, Peter Weber, ausgezeichnet. In Anerkennung besonderer Verdienste für die Berufsausbildung im Prüfungsjahr 2017 erhielt auch das Architekturbüro Steidl als Ausbildungsbetrieb eine Urkunde.

Wir gratulieren unserem Teammitglied und Bauzeichnerin Frau Sandra Rohrmüller zur Verleihung des Staatspreises und zur Anerkennung Ihrer Leistungen. (Foto: altrofoto)

KUNSTWETTBEWERB ERFOLGREICH

Der Kunstwettbewerb „Objektkunst, Sitzmöbel“ ist eine Maßnahme im Rahmen der Neugestaltung der Zentralen Fußgängerzone, welche in den Jahren 2016 bis 2020 ertüchtigt und umfangreich aufgewertet wird. Die Stadt Regensburg versteht es als ihre Aufgabe, den zentralen öffentlichen Raum für alle Benutzergruppen attraktiv zu gestalten. KünstlerInnen wurden dazu aufgefordert, sich mit den Standorten „Viereimerplatz“ und „östliche Aufweitung der Schwarzen-Bären-Straße“ intensiv auseinanderzusetzen. Sie sollten besonders gestaltete Sitzmöbel entwerfen, welche den umgebenden Ort künstlerisch interpretieren und neue Identifikationspunkte schaffen.
Genügte in der 1.Phase noch eine grundsätzliche Idee für ein Sitzmöbel an beiden Standorten, war es Aufgabe der 2. Phase diese Idee weiter zu entwickeln und ein umsetzungsfähiges Konzept zu erarbeiten. Am Kunstwettbewerb haben 70 KünstlerInnen teilgenommen, von welchen fünf KünstlerInnen zur Teilnahme an der 2. Phase eingeladen wurden.

Am Montag, den 17.07.2017 fand nun eine feierliche Preisverleihung mit Ausstellungseröffnung statt, zudem nicht nur alle Mitwirkenden und Geehrten, sondern auch zahlreich Interessierte und Anwohner aus der Altstadt teilnahmen. Frau Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer eröffnete den Abend mit einem Grußwort, worin sie nicht nur auf den Verlauf des Wettbewerbs einging, sondern auch auf die Gründe, die für die Auslobung eines Wettbewerbs sprechen. Es gilt den Stadtraum „nicht nur entsprechend den heutigen Herausforderungen zu möblieren, sondern ebenso neue Identifikationspunkte zu schaffen“, so Frau Maltz-Schwarzfischer „Kunst im öffentlichen Raum ist hierbei ein sehr gutes und geeignetes Instrument.“
Dank ging an alle Beteiligten, den vier im Preisgericht vertretenen Fraktionen und den Kunst-Experten Herrn Wigg Bäuml und Prof. Dr. Matzner. Besonderer Dank auch an Sandra Bachfischer und Herrn Anton Scheuerer, welche als lokale Experten die Interessen der Anwohner eingebracht haben.
„Mein abschließender Dank“ so die Bürgermeistern „gilt dem Architekturbüro Steidl, welches das Wettbewerbsverfahren hervorragend koordiniert und jederzeit die notwendige Aufmerksamkeit bewiesen hat, welche für das Gelingen eines Wettbewerbs von Bedeutung ist.“

Folgend ging Herr Wigg Bäuml auf die prämierten Arbeiten ein. Der Künstler und Designer René Daniel Sieber erlangte mit seinem Entwurf „Loop“ für den Viereimerplatz den 1.Preis. Der Entwurf besticht durch seinen Umgang mit der Umgebung. Das Spiel mit der Höhenentwicklung und das Umgeben der Bäume stehen in Einklang mit dem Bestandsbrunnen. Das Sitzen ist durch ebene Flächen, sichergestellt, während die geneigten Flächen zum Bespielen einladen. Besonders betont wird, dass der Entwurf eine besonders hohe, skulpturale Qualität hat. Auch die erzeugte Urbanität und Progressivität überzeugt und generiert eine gute Atmosphäre.
Den 1.Preis für den Standort Schwarze-Bären-Strasse holte sich Daniel Böttcher, welcher sich auch im Spannungsfeld zwischen Kunst und Design bewegt, mit seinem Entwurf „Ranken“. Als Dreiklang entsteht ein Ensemble, das den Platz umsäumt und zusätzlich aufwerten wird. Der Entwurf ist formal gefällig, die Anordnung gelungen. Die Symbiose, die die Sitzmöbel mit den Bäumen eingehen, ist sehr ansprechend. Die Stärke der Ranken liegt im starken Bezug zum Ort, da eine Ranke aus der floralen Ornamentik der Traufe eines historischen Nachbargebäudes zur Grundlage genommen, diese abstrakt interpretiert und in Sitzobjekte umgewandelt wird. Die freitragenden Elemente und die subtile Steigerung des Objekts ergeben eine stimmige Form.
Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann überreichte den Erstplatzierten eine Urkunde und als Präsent einen edlen Tropfen des Regensburger Stadtweins, welcher in den städtischen Weinbergen reifen durfte und nur für festliche Anlässe kredenzt wird. Abschließend führte Architekt Johannes Peter Steidl durch die Ausstellung, stellte hierbei die unterschiedliche Herangehensweise der Wettbewerbsbeiträge beider Phase hervor und akzentuierte hierbei einzelne Entwürfe.

Für die ausgewählten Siegerbeiträge stehen jeweils 65.000 Euro, abzüglich Künstlerhonorar, zur Umsetzung zur Verfügung. Die Realisierung der Objektkunst für den Viereimerplatz soll bereits im Jahr 2018 erfolgen, bevor der südwestliche Bereich der Fußgängerzone fertiggestellt wird. Die Realisierung des Siegerbeitrags für die östliche Aufweitung der Schwarzen-Bären-Straße ist für das Jahr 2020 vorgesehen, unmittelbar vor Abschluss der Neugestaltung der Zentralen Fußgängerzone.

Die Siegerentwürfe und die weiteren Einreichungen aus beiden Phasen des Kunstwettbewerbs stellen sich nun zwei Wochen lang im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit und können bis Samstag den 29.07.2017 im Degginger (Wahlenstraße 17, 93047 Regensburg) besichtigt werden.
 

Quelle Fotos: Stadt Regensburg, Stefan Effenhauser
 

ARCHITEKT M. STEIDL IN DER KOMMISSION

Der schon seit langem etablierte Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden" findet auch dieses Jahr wieder statt. Diesmal ging es um die Entscheidung auf Bezirksebene. Penting und Steinberg am See sind letztes Jahr als Sieger auf Landkreisebene weitergekommen.  Als Mitglied der Bewertungskommission ist unter anderem Architekt Michael Steidl für die Baugestaltung und -entwicklung zuständig. Der Gewinner auf dieser Ebene wird dann die Möglichkeit haben auf Landesebene teilzunehmen.

 


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